Strecke

Redwoods

Arcata

Dieses kleine Städtchen liegt ein Stück nördlich von Eureka und ist vor allem für seine Universität, die Cal Poly Humboldt, bekannt. Direkt neben dem Campus liegt der Arcata Community Forest. Wir starten von einem Parkplatz am Ende des Park Drive.
Es gibt in diesem Wald ein gut ausgebautes System von nummerierten Wegen, von denen einige speziell für Mountainbiker angelegt wurden. Hiervon sind einige Einbahnstraßen, also Vorsicht bei der Planung. Wir bleiben auf den größeren Wegen und laufen eine Acht mit ein paar Dellen. Ohne Höhenmeter geht hier nichts. Man kann nur versuchen, mehr oder weniger Steigung einzubauen. Alle Anstiege, auf denen wir unterwegs waren, waren aber laufbar. Insgesamt waren die Trails super schön. Eine Mischung aus breiten Waldpfaden und schönen Singletrails. Hin und wieder muss man aufpassen, dass man bei den vielen Abzweigen den richtigen erwischt, aber hoffnungslos verlaufen kann man sich hier eigentlich nicht. Zwischendurch kommt man an einem Frisbeegolf-Parcours vorbei, da muss man sich vor fliegenden Untertassen in Acht nehmen. Je näher man dem Parkplatz kommt, desto mehr Leute sind unterwegs, aber es ist genug Platz für alle da. Ein Pluspunkt für diese Route ist, dass der Parkplatz direkt an einen Park angrenzt. So kann man sich auf der großen Rasenfläche erst dehnen und dann den Rest des Tages die Sonne genießen.
Unsere Runde war 11,5 Kilometer lang mit 350 hm. Wir haben 1 h 22 Minuten gebraucht.

Arcata

Elk Prerie Redwood National and State Park

Wir haben uns auch aus dem Grund für eine Nacht auf dem Campingplatz entschieden, weil es hier so schön viele Trails gibt. Wie schon in Arcata darf man die Höhenmeter nicht unterschätzen. Es hätte hier auch eine 26-Kilometer-Route mit über 1200 hm gegeben, wir haben uns für die kleinere Variante entschieden. Am Morgen starten wir vom Campingplatz erstmal in Richtung Visitor Center. Ein Kilometer flach zum Wachwerden. Von hier aus geht es auf den James Irvine Trail. Nach 2 Kilometern biegen wir nach links auf den Miners Ridge Trail ab. Über den Clinton Trail kommen wir wieder auf den James Irvine Trail und zurück in Richtung Campingplatz. Wir wollen auf dem Rückweg nicht wieder die Straße entlang, sondern durch den Wald. Das letzte Stück zum Campingplatz kann man allerdings nur im Sommer trockenen Fußes zurücklegen. So kurz vor dem Ziel ist uns der Fluss dann egal und wir laufen den letzten Kilometer mit klitschnassen Schuhen. Die Sonne scheint und es ist warm, da trocknen die Schuhe schnell wieder. Der Untergrund ist, abgesehen vom Fluss, ein Traum. Singletrails, auch mal mit Wurzeln und Treppen, wechseln sich mit schön laufbaren Waldwegen ab. So früh morgens ist auch noch nicht so viel los, obwohl Wochenende ist. Es gibt nicht viele Wege und damit nicht viele Abzweige, und die sind dann auch gut ausgeschildert.
Die Runde war 14 km lang mit 380 hm. Der Fluss hat etwas Zeit gekostet und am Ende haben wir uns noch kurz verlaufen. Nach 1 Stunde 35 Minuten waren wir wieder beim Panda.

Elk